Pavel Glik (li.) Foto: dpa

Der FC Turin will den Vertrag mit dem Polen Kamil Glik verlängern. Damit würde die Ablöse (bisher rund neun Millionen) Euro ansteigen – zu hoch für den VfB? Auch zwei Japaner sind im Gespräch.

Stuttgart - Es ist ein altes Spielchen: Von seinem Präsidenten Urbano Cairo hat Kamil Glik (27) die Zusage, bei einem entsprechenden Angebot den FC Turin verlassen zu dürfen. Beim VfB Stuttgart ist der Innenverteidiger in den Fokus gerückt, doch bevor es ernst wird, hat Cairo angekündigt: „Wir wollen den Vertrag mit Glik verlängern.“ Der jetzige Kontrakt endet 2017, bei einer längeren Laufzeit steigt auch die mögliche Ablöse, was den 35-maligen polnischen Nationalspieler teurer macht – zu teuer für den VfB? Die Ablöse soll bei rund neun Millionen Euro liegen – Geld, das angesichts der Wackel-Abwehr des VfB aber gut angelegt wäre. Glik zieht es nach vier Jahren in Turin in die Bundesliga. „Ich will keine Vereine nennen, aber es bemühen sich einige um ihn“, sagt sein Berater Jaroslaw Kolakowski.

Angeblich hat der VfB auch Interesse an zwei japanischen Stürmern. Junya Tanaka (28) spielt bei Sporting Lissabon nur eine Nebenrolle, er soll drei Millionen Euro Ablöse kosten. Takashi Usami (Gamba Osaka) will nach zwei wenig erfolgreichen Gastspielen bei Bayern München und 1899 Hoffenheim (2011 bis 2013) einen neuen Anlauf in der Bundesliga wagen. Anders als Tanaka ist er kein klassischer Mittelstürmer, sondern hängende Spitze oder Flügelstürmer.

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