Der Stuttgarter Grünen-Stadtrat Aytekin Celik verstarb im Juli und wurde nur 50 Jahre alt. Der Bildungsreferent des Stadtjugendrings setzte sich für Jugendliche ein und hätte wahrscheinlich eine starke Stimme in den Diskussionen um die Stuttgarter Krawallnacht gehabt. Als Science-Fiction-Fan wünschte er sich ein Begräbnis im Kostüm des „Star Wars“-Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi. Foto: Dennis Williamson/Dennis Williamson

Stuttgart erlebt bewegte Zeiten. Diese Persönlichkeiten haben die Stadt besonders geprägt und sind 2020 aus dem Leben geschieden. Wir erinnern hier an sie.

Stuttgart - Es sind die Menschen, die in ihnen leben, die Städte prägen – das gilt auch für Stuttgart. Jedes Jahr muss man von vielen dieser ganz unterschiedlich wirkenden Menschen Abschied nehmen. Hier wollen wir noch mal an Stuttgarter erinnern, die 2020 aus dem Leben geschieden sind und die das öffentliche Leben in besonderer Weise bereichert haben. Viele von ihnen waren viel zu jung. Auch das Coronavirus forderte Opfer.

Bei einem Thema wie diesem kann es keinen Anspruch auf Vollständigkeit geben. Den Verstorbenen in dieser Auflistung ist gemein, dass sie Stuttgart ihren Stempel aufdrückten, das Stadtbild kulturell, wirtschaftlich, politisch oder einfach als Lokalprominenz mitgestalteten.

Lücken in der Stadtgesellschaft hinterlassen

Vielmehr kann die Auflistung vielleicht zeigen, dass es zu kurz gedacht ist, Stuttgart auf eine Autostadt, eine Krawallstadt, eine Kulturmetropole oder eine Bruddler-Enklave zu reduzieren. Denn die Menschen, die Stuttgart ausgemacht haben und nicht mehr unter uns sind, kommen aus ganz verschiedenen Bereichen, in denen sie inspirierend für andere waren.

In unserer Bildergalerie gedenken wir einiger dieser Persönlichkeiten, die große Lücken in der Stadtgesellschaft hinterlassen haben.

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