Kaum jemand trug eine Maske oder hielt den Mindestabstand ein. (Symbolbild) Foto: imago images/Steve Bauerschmidt

Zwischen 50 und 70 Personen treffen sich am Sonntagmorgen auf einer Wiese nahe Ehningen zu einer Veranstaltung. Dabei missachten sie Mindestabstand und Maskenpflicht. Die Polizei rückt an.

Ehningen - Polizeibeamte haben am Sonntagvormittag eine Veranstaltung auf einer Wiese nahe Ehningen (Kreis Böblingen) aufgelöst. Die 50 bis 70 Teilnehmer hatten augenscheinlich gegen die Corona-Verordnungen verstoßen. Bei der Kontrolle leistete außerdem ein 37-Jähriger Widerstand.

Wie die Beamten mitteilen, hatten Zeugen die Polizei auf die Freiluftveranstaltung auf dem Wiesengrundstück aufmerksam gemacht. Als Polizisten des Reviers Böblingen gegen 11.45 Uhr am Ort des Geschehens eintrafen, stellten sie fest, dass sich die Anwesenden weder an den Mindestabstand hielten noch eine Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Der mutmaßliche Veranstalter deklarierte das Treffen gegenüber den Beamten zunächst als gemeinsames Singen im Freien.

Nachdem die Einsatzkräfte ihn daraufhin auf die Corona-Verordnung hingewiesen hatten, gab der Veranstalter vor, dass es sich um eine Spontan-Versammlung und letztlich um einen Gottesdienst handele. Beide Erklärungsversuche waren jedoch aufgrund der angetroffenen Situation nicht nachzuvollziehen. Während des Polizeieinsatzes verließen einige Personen das Wiesengrundstück, reagierten uneinsichtig sowie unkooperativ und entzogen sich einer Kontrolle. So konnten die Beamten schließlich nur noch die persönlichen Daten von 15 Teilnehmern festhalten. Ein 37-Jähriger leistete bei der Feststellung seiner Personalien Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte.

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