Insgesamt zwölf Verletzte gab es nach dem Unfall im Chemieunterricht. Foto: dpa/Markus Brandhuber

Am Dienstag missglückt ein Experiment im Chemieunterricht an einer Ellwanger Schule. Zwei Lehrerinnen und zehn Schuler verletzten sich bei dem Vorfall. Nun ist auch der Grund des Unfalls bekannt.

Ellwangen - Der Unfall im Chemieunterricht an einer Schule in Ellwangen (Ostalbkreis) hat sich bei Experimenten mit Wachs ereignet. Die 19 Achtklässler hätten mit Bunsenbrennern versucht, den Schmelzpunkt von Wachs herauszufinden, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. An zwei Instrumenten seien dabei Rückstände aus früheren Experimenten in Brand geraten. Dabei entstanden Schwefeldämpfe, die zehn Schüler und zwei Lehrerinnen verletzten.

Eine Lehrerin wurde am Mittwoch noch im Krankenhaus behandelt, auch die zweite sei vorsorglich in eine Klinik gebracht worden, sagte der Sprecher. Zehn Schüler erlitten leichte Verletzungen. Eine Straftat sieht die Polizei bei dem Vorfall nicht.

Der Rektor der Schule hatte nach dem Unfall alle Schüler nach Hause geschickt. Mit Schutzausrüstung lüfteten Einsatzkräfte der Feuerwehr den Chemiesaal. Der Raum konnte nach Polizeiangaben danach wieder gefahrlos betreten werden.

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