Verdi verhandelt um mehr Geld für Angestellte der Unikliniken Foto: Christophe Gateau/dpa

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verhandelt ab Freitag in Stuttgart um mehr Geld für Beschäftigte an den vier Unikliniken. Es geht um rund 25.000 Mitarbeiter.

Stuttgart - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert für die rund 25.000 nicht-ärztlichen Beschäftigten von vier Unikliniken acht Prozent mehr Geld. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrages solle 18 Monate betragen, erklärte Verdi am Mittwoch weiter. Die Verhandlungen beginnen am Freitag in Stuttgart und betreffen die Häuser in Tübingen, Heidelberg, Freiburg und Ulm. Pflegekräfte sollen 200 Euro monatlich zusätzlich erhalten. Dies ergebe sich auch aus dem Gesetz zur Stärkung des Pflegepersonals, erklärte Verdi.

Die Gewerkschaft will mit den Arbeitgebern auch über alternsgerechtes Arbeiten und einen großzügigen zeitlichen Ausgleich für Nacht- und Feiertagsdienste verhandeln.

Die Ärzte an den Kliniken fallen unter den Tarifvertrag der Ärzte der Länder; das wissenschaftliche Personal als Landesbeschäftigte fällt unter die Tarifbestimmungen des Landes.

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