Nach dem Rauchen einer Shisha musste die Feuerwehr zu einem Einsatz ausrücken. Foto: dpa/Christian Charisius

Ein 26 Jahre alter Mann hat in Mühlacker vermutlich durch Gas aus seiner Wasserpfeife eine lebensgefährliche Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten. Alle Bewohner des Hauses mussten zur Sicherheit vorübergehend ihre Wohnungen verlassen.

Mühlacker - Vermutlich durch Gas aus seiner Wasserpfeife hat ein 26 Jahre alter Mann in Mühlacker (Enzkreis) eine lebensgefährliche Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten. Nach ersten Ermittlungen hatte er am Dienstagabend in seiner Wohnung gemeinsam mit seiner Frau Shisha geraucht und war anschließend ins Bett gegangen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Später wachte die Frau auf, weil ihr Mann neben ihr einen Krampfanfall hatte. Als die Rettungskräfte eintrafen, schlugen ihre Kohlenstoffmonoxid-Warngeräte an, die Wohnung wurde daher geräumt und die Feuerwehr alarmiert. Auch andere Bewohner des Hauses mussten vorübergehend ihre Wohnungen verlassen.

Als Ursache für die hohe Kohlenmonoxid-Konzentration in der Wohnung des Verletzten vermuten die Ermittler die Wasserpfeife, die das Paar nach dem Rauchen in der Küche abgestellt hatte. Das hochgiftige Kohlenmonoxid entsteht beim Verglühen der Kohle der Wasserpfeifen. Einatmen des farb- und geruchlosen Gases kann zu schwerwiegenden Schäden und sogar zum Tod führen.

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