In Fellbach, aber auch anderswo im Kreis mussten Feuerwehr und Polizei wegen umgestürzter Bäume ausrücken. Foto: Alexander Ernst

Etwa 50 Mal musste die Polizei zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen im Rems-Murr-Kreis ausrücken. Gemeldet wurden vor allem vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume. Menschen wurden nicht verletzt.

Waiblingen/Fellbach - Zu etwa 50 unwetterbedingten Einsätzen hat die Polizei zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen im Rems-Murr-Kreis ausrücken müssen. Vor allem in Waiblingen, Fellbach und entlang der Remsschiene richteten Sturmböen und heftiger Regen einige Schäden an. Die Polizei nennt eine Höhe von insgesamt 40 000 Euro. Personen seien keine verletzt worden.

Wasser steht teils 30 bis 40 Zentimeter hoch

Neben vollgelaufenen Kellern waren es vor allem umgestürzte Bäume, die Feuerwehr und Polizei beschäftigten. Ein Baum beschädigte am Dienstagabend in der Düsseldorfer Straße in Waiblingen drei geparkte Autos und einen Zaun. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 20 000 Euro. Zudem wurden aus der Düsseldorfer Straße umherfliegende Stühle gemeldet. Weitere umgestürzte Bäume gab es in der Christofstraße in Fellbach. Dort wurden außerdem an mindestens drei Gebäuden Dächer abgedeckt. Umherfliegende Ziegel sowie andere Gegenstände beschädigten mehrere parkende Autos.

Etwa 30 bis 40 Zentimeter hoch stand nach dem heftigen Regen das Wasser auf der Fahrbahn der alten B 14 in Waiblingen. An der Vogelmühle wurde ein Schachtdeckel durch die Wassermassen nach oben gedrückt. In der Winnender Straße wurde ein Bauzaun auf die Fahrbahn geweht.

Im gesamten Rems-Murr-Kreis gingen durch das Unwetter auch mehrere Alarmanlagen an. In Ellwangen (Ostalbkreis) löste die Überspannung durch einen Blitzeinschlag in der Nähe die Alarmanlage einer Schule aus. „Mitten in der Nacht wurden alle gebeten, das Gebäude zu verlassen“, berichtet ein Polizeisprecher.

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