Der 19-Jährige wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt. Foto: SDMG/SDMG / Dettenmeyer

Ein 19 Jahre alter Fahrer eines Klein-Lkw bemerkt am Mittwochmorgen auf der A81 bei Hildrizhausen ein Stauende zu spät und kracht in einen Laster. Der junge Mann wird in seinem Fahrzeug eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt.

Hildrizhausen - Bei einem schweren Lkw-Unfall am Mittwochmorgen auf der A81 bei Hildrizhausen im Kreis Böblingen (wir berichteten) ist der 19 Jahre alte Fahrer eines Klein-Lkw lebensgefährlich verletzt worden.

Wie die Polizei berichtet, war der 19-Jährige mit einem Peugeot Boxer auf dem rechten Fahrstreifen der dreispurigen A81 in Richtung Singen unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Hildrizhausen musste ein 45-jähriger Sattelzugfahrer wegen eines Staus anhalten. Der Fahrer des Peugeots erkannte dies offenbar zu spät und fuhr wohl ungebremst auf den Sattelauflieger auf.

Durch den starken Aufprall wurde der junge Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und lebensbedrohlich verletzt. Die Freiwilligen Feuerwehren Ehningen und Böblingen mussten den jungen Mann aus dem Klein-Lkw befreien. Bei dem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von rund 30.000 Euro. Der Peugeot musste abgeschleppt werden.

Rettungshubschrauber fliegt 19-Jährigen in Klinik

Während zu Beginn der Unfallaufnahme zunächst der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt waren, musste zur Landung des Rettungshubschraubers die Autobahn ab 10 Uhr komplett gesperrt und der Verkehr an der Anschlussstelle Ehningen ausgeleitet werden. Unterstützt wurden diese Maßnahmen durch Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Herrenberg, die sich mit Absperrwänden und einer Sichtschutzwand ebenfalls im Einsatz befanden. Wegen ausgelaufener Betriebsflüssigkeiten führten die Wehrleute und die Autobahnmeisterei-Mitarbeiter außerdem Reinigungsarbeiten durch.

Nachdem der Rettungshubschrauber mit dem verletzten 19-Jährigen den Unfallort verlassen hatte, wurde der Verkehr ab 10.50 Uhr über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Schließlich konnten sämtliche Maßnahmen und die Bergungsarbeiten gegen 13.10 Uhr abgeschlossen werden. Durch die Sperrungsmaßnahmen bildete sich ein Stau von zeitweise etwa sechs Kilometern.

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