Sie brachen mehr als 40 Mal in Firmen, Gaststätten und Sportheime in Oberschwaben ein - jetzt sind sie der Polizei Biberach ins Netz gegangen.

Biberach/Laupheim/Ehingen - Sie brachen mehr als 40 Mal in Firmen, Gaststätten und Sportheime in Oberschwaben ein - jetzt sind sie der Polizei Biberach ins Netz gegangen. Die Polizei war ihnen nach einem Raubüberfall auf eine Spielhalle Mitte Oktober auf die Spur gekommen, wie sie am Freitag mitteilte. Die sieben Verdächtigen zwischen 18 und 27 Jahren richteten bei ihren Einbrüchen einen Schaden von mehreren 10.000 Euro an und sitzen in Haft. Bei Durchsuchungen fanden die Ermittler Einbruchswerkzeug und Diebesgut.

Bereits im April waren der Polizei die Diebestouren aufgefallen, doch Anhaltspunkte auf die Täter gab es zunächst nicht, hieß es. Mitte Oktober nahmen die Beamten nach einem bewaffneten Raubüberfall ein Räuberduo fest. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass die beiden Festgenommenen im Alter von 22 und 20 Jahren auch andere Einbrüche und Diebstähle begangenen haben.

So soll der 20 Jahre alte Haupttäter teilweise alleine, aber meist mit Komplizen zusammen in mehrere Geschäfte und Häuser eingebrochen sein. Dabei erbeutete die Bande in Bad Schussenried, Biberach, Laupheim und Ehingen (Alb-Donau-Kreis) Geld, Handys, Navigationsgeräte und Laptops. Sie machte auch vor Tresoren oder Zigarettenautomaten nicht halt und brachen sogar ins Ordnungsamt Biberach ein. Ihr Diebesgut verkauften sie meist und verspielten den Gewinn dann an Spielautomaten oder gaben ihn für Prostituierte aus.

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