Ein riesiger Drogenfund wurde auf einem Schiff in der Ägäis gemacht. Foto: dpa-Zentralbild

Klassischer Fall von dumm gelaufen. In der Ägäis gerät ein Boot in Seenot, wird gerettet, hat aber kiloweise Drogen an Bord.

Athen - Die griechische Küstenwache hat an Bord eines in Seenot geratenen Bootes eine überraschende Entdeckung gemacht: Die Beamten fanden in dem unter türkischer Flagge fahrenden Segler rund 700 Kilogramm Marihuana. Die drei Türken an Bord wurden festgenommen.

Das hölzerne Segelboot hatte am Donnerstagabend in der Nähe der Insel Nisyros einen Notruf abgesetzt und einen Motorschaden gemeldet. Die griechischen Behörden entsandten die Seenotrettung, ein ebenfalls alarmierter Frachter fand das Boot schließlich. Die Jacht wurde nach Nisyros geschleppt, wo dann am Freitag die illegale Fracht entdeckt wurde. Wohin das Segelboot unterwegs war, wurde nicht mitgeteilt.

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