Nicolas Gonzalez trifft im fünften Spiel in Folge – aber muss dann verletzt ausgewechselt werden. Foto: Baumann

VfB-Angreifer Nicolas Gonzalez hat im Spiel gegen die TSG Hoffenheim seinen eigenen Bestwert übertroffen – und musste dann verletzt die Segel streichen.

Sinsheim/Stuttgart - Der VfB Stuttgart zeigte beim Spiel in Sinsheim wieder einmal, dass Datenbanken doch immer wieder interessante Hinweise gegen können. Schon vor der Partie der Stuttgarter bei der TSG Hoffenheim am 8. Spieltag der Bundesliga-Saison war klar, die schwächste Phase der Stuttgarter ist die von der 15. bis zur 30. Minute – drei Treffer mussten die Schwaben in dieser Spielphase schon hinnehmen. Die TSG dagegen hat in dieser Spielphase ihre stärkste Phase. Schon viermal trafen die Mannen von Trainer Sebastian Hoeneß in dieser Zeit. Just als die 15. Minute anbrach, war es soweit: Der Österreicher Christoph Baumgartner traf (16. Minute) – obwohl der VfB die Anfangsphase klar beherrschte.

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Doch danach zeigten sich zwei Dinge, die ebenfalls aus Datenbanken ablesbar waren. Erstens: Der VfB hat Comeback-Qualitäten. Bereits zum fünften Mal lagen die Schwaben zurück, dreimal nahmen sie danach dennoch Punkte mit und auch in Hoffenheim zeigte sich, dass der VfB reagieren kann.

Nicolas Gonzalez traf zum Ausgleich (18.) – womit man beim zweiten Hinweis aus dem Statistikbereich wäre. Der Stürmer befindet sich in der treffsichersten Phase seiner Karriere. Der Ausgleichstreffer war bereits sein fünfter Treffer im fünften Pflichtspiel in Folge, das gelang ihm zuvor noch nie. Unter der Woche traf er zwei Mal in zwei Spielen für Argentinien.

Es war auch Gonzalez’ dritter Treffer im dritten Bundesligaspiel in Folge. Damit hat der Stürmer jene drei Treffer auf dem Konto – bereits einer mehr als in seiner ersten Bundesliga-Saison vor zwei Jahren. Er übertraf damit also seinen eigenen Bestwert. Auch an der zwischenzeitlichen Führung durch Silas Wamangituka hatte Gonzalez seinen Anteil: Sein Lattenkopfball landete beim Kongolesen, der dann zwei Versuche benötigte, um den Ball zum 2:1 im Tor zu versenken (27.). Doch bei der Aktion verletzte sich der Argentinier – er knickte um und musste kurz danach raus (32.).

Er verabschiedete sich mit zwei Scorerpunkten, 90 Prozent Zweikampfquote (davon 100 Prozent in der Luft) und fünf Torschussbeteiligungen. Wann er wieder eingesetzt werden kann, werden die kommenden Tage zeigen und die Diagnose über die Schwere der Verletzung, die noch erfolgen muss.

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