Trigema-Chef Wolfgang Grupp und sein bekannter Schimpanse aus der Werbung. Foto: Archiv/dpa

Trigema und der Affe – der schwäbische Modehersteller verzichtete laut Chef Wolfgang Grupp vor Jahren wegen Tierschützer-Protesten auf das Maskottchen in der Werbung. Ein großer Fehler, wie Grupp heute sagt.

Berlin - Trigema-Chef Wolfgang Grupp sieht es als eine seiner größten Fehlentscheidungen, wegen Tierschützer-Protesten zeitweise auf den bekannten Affen seiner Fernsehwerbung verzichtet zu haben. „Das war ein Riesenfehler“, sagte der 76-Jährige der „Augsburger Allgemeinen“ vom Montag. „Ich ärgere mich heute noch darüber, dass ich mich 2014 und 2015 überreden ließ, einen Werbespot für 100.000 Euro ohne Affen drehen zu lassen, der angeblich besser zum Zeitgeist passt.“

Animation aus dem Computer

Überall, wo er hingekommen sei, sei er als der Herr mit dem Affen vorgestellt worden, erzählte Grupp aus dem schwäbischen Burladingen der Zeitung. „Und alle fragten mich: Wo ist Ihr Affe?“ Seit zwei Jahren stamme der Affe in seinen Werbespots als Animation aus dem Computer. „Jetzt können mich die Tierschützer nicht mehr ärgern, das freut mich.“

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