Hinter der Sporthalle Schalkwiesen entsteht das neue Trendsportzentrum. Foto: Stefanie Schlecht/sts

Auf 6000 Quadratmetern entstehen Flächen zum Biken, Skaten und Verweilen. Kinder und Jugendliche haben ihre Ideen für das geplante Trendsportzentrum bei einem Workshop vorgetragen. Der Verband Region Stuttgart fördert das Projekt finanziell.

Mit dem Skateboard Tricks und Sprünge machen, oder mit dem Mountainbike über Hügel und Wellen fahren – das ist schon lange der Wunsch vieler Jugendlicher in Ehningen. Nun ist dieser Traum zum Greifen nah, denn auf dem insgesamt rund 6000 Quadratmeter großen Gelände hinter der Sporthalle auf den Schalkwiesen entsteht in den nächsten Jahren ein modernes Trendsportzentrum mit einem Skatepark und einem Pumptrack. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Standort dafür festgelegt.

 

Die Gemeindeverwaltung hatte dazu im vergangenen Sommer eine Umfrage unter den potenziellen Nutzern durchgeführt. Das Ziel der Beteiligung war es zu ermitteln, welche Elemente in dem Trendsportzentrum mit erster Priorität gebaut werden sollen. Auf den vorderen Plätzen stand der Wunsch nach einem Pumptrack (eine Mountainbikestrecke aus Erde mit Wellen) und einem Skatepark. Bereits vor zehn Jahren war über einen Skatepark diskutiert worden, die Idee scheiterte aber am Gemeinderat.

Gewünscht wird ein Skatepark für Anfänger und Fortgeschrittene

Nun haben sich Kinder und Jugendliche mit dem Planungsbüro Landskate aus Köln, das das Projekt gestalten wird, zusammengesetzt. Sie haben ihre Ideen und Wünsche vorgetragen und sich informiert, was auf den geplanten Flächen von jeweils rund 600 Quadratmetern überhaupt alles möglich wäre. Die Ergebnisse wurden jüngst im Gemeinderat vorgestellt.

Heraus kam, dass sich die Jugendlichen einen „Skatepark für alle“ wünschen - daher sollten für Anfänger und Fortgeschrittene Elemente vorhanden sein. Neben diversen Elementen wie Quarterpipes, Banks und einer Kicker-Rampe ist ihnen zudem ein großzügiger Aufenthaltsbereich wichtig. Außerdem wurde zur Optimierung der Nutzungszeiten über die Installation einer Beleuchtungsanlage diskutiert. Generell soll der Park nahtlos in das grüne Gesamtumfeld integriert werden, Bäume und Begrünung sollen die Aufenthaltsqualität steigern.

Im nächsten Schritt wird die Gemeindeverwaltung nun zusammen mit Landskate beauftragt, die Genehmigungsplanung vorzubereiten und den Gremien vorzustellen.

Die Region Stuttgart fördert den Skatepark finanziell

Die geschätzten Gesamtkosten liegen bei rund 770 000 Euro. Davon entfallen 475 000 Euro auf den Skatepark, 161 000 Euro auf den Pumptrack und 134 000 Euro auf die Freiflächen. Die Region Stuttgart fördert das Projekt mit 188 700 Euro. Die Förderung bezieht sich jedoch nur auf den Skatepark. Der Verband hat jedoch in Aussicht gestellt, in der nächsten Förderrunde den Pumptrack ebenso zu unterstützen. Im aktuellen Haushalt sind 200 000 Euro und für das kommende Jahr 550 000 Euro eingeplant.