Dacia Bridges bei einem Auftritt beim Flaneursalon. Sie wurde nur 46 Jahre alt. Einige ihrer Stuttgarter Stationen finden Sie in unserer Bildergalerie. Foto: PPfotodesign

Sie musste viel zu jung gehen. Dacia Bridges ist mit nur 46 Jahren in ihrer Heimat Michigan in den USA gestorben. Wie sehr sie auch in Stuttgart gewirkt hatte, zeigen die emotionalen Verabschiedungen vieler Künstler und Fans aus der Region.

Stuttgart - Dacia Bridges ist mit 46 Jahren gestorben. In ihrer Heimat, Michigan in den USA, wurde die dort aufgewachsene Künstlerin in der Nacht auf Donnerstag aus bisher unbestätigter Ursache tot in ihrem Bett aufgefunden. Bridges, die modelte, mit Künstlern wie Mousse T. zusammenarbeitete und bei der Band Tape sang, wirkte auf ihrem musikalischen Werdegang auch immer wieder in Stuttgart. Ob zusammen mit der Stuttgarter Band Dacia & The WMD, bei der Benefizshow „Nacht der Lieder“, dem Flaneursalon des „Stuttgarter Nachrichten“-Kolumnisten Joe Bauer oder bei Produktionen des Friedrichsbaus Varieté – Bridges verbrachte viel Zeit im Kessel und lebte viele Jahre in Stuttgart.

Dementsprechend groß sind hier die Bestürzung und die Anteilnahme an ihrem viel zu frühen Tod. Zahlreiche Künstler und Fans aus Stuttgart und Region verabschieden sich in sozialen Netzwerken und verleihen dort ihren Gefühlen Ausdruck.

So schreibt Markus Hägele vom Esslinger DJ-Duo Tune Brothers, dass es ihn sehr traurig stimme, von ihrem Verlust zu hören – und er geehrt über jede Veröffentlichung mit Bridges sei:

Auch der StN-Kolumnist Joe Bauer nimmt Abschied. Er hatte gehofft, sie im kommenden Jahr für ein gemeinsames Projekt nach Stuttgart einladen zu können:

Nico Schliemann von der Band Glasperlenspiel vom Bodensee ist ebenfalls schockiert, dass Dacia Bridges so früh sterben musste:

Andere Fans erinnern sich an ihr Engagement gegen Stuttgart 21, wo sie inmitten der Protestbewegung gesungen hatte:

Und natürlich trauert auch Michigans Musikszene um die Frau:

Personen aus Bridges Umfeld gehen dem Vernehmen nach davon aus, dass Herzversagen zu ihrem Tod führte. Zuvor sei es ihr gut gegangen, nichts habe auf eine Krankheit hingedeutet. Bridges hinterlässt eine Tochter.

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