Der Brite Christopher Froome (vorne) holt sich wohl seinen vierten Tour-Sieg. Ex-Profi Fabian Wegmann schließt eine Wachablösung im kommenden Jahr aber nicht aus. Foto: Getty

Der frühere Radprofi Fabian Wegmann analysiert die diesjährige Tour de France – und skizziert den Streckenverlauf der Deutschland-Tour, die 2018 in Stuttgart endet.

Stuttgart - Siebenmal hat Fabian Wegmann die Tour de France bestritten. In diesem Jahr hat der Ex-Profi die FrankreichRundfahrt aus neuer Perspektive kennengelernt – und einen „Stimmungswandel“ in Deutschland festgestellt.

Herr Wegmann, Christopher Froome geht mit 23 Sekunden Vorsprung ins Zeitfahren an diesem Samstag. Ist die Tour entschieden?
Er ist auf jeden Fall der Fahrer mit den absolut besten Karten.
Das sah während dieser Tour nicht immer so aus. Der Kampf um den Gesamtsieg war bisher so spannend wie seit Jahren nicht mehr.
Chris Froome macht es bisher sehr gut und   hat das stärkste Team. Die anderen sind aber tatsächlich nah an ihn range­kommen.
Woran liegt das?
Alle lernen – in diesem Fall vom Team Sky, das eine sehr starke Mannschaft zusammengestellt hat, die gemeinsam auf das Ziel Tour trainiert. Der Fokus der jeweiligen Teams ist zudem klarer definiert als früher: Entweder fahren sie für einen Sprinter oder für einen Klassementfahrer – so oder so haben alle das Ziel, das Rennen möglichst gut zu kontrollieren.
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