Wout van Aert freut sich über den Tagessieg. Foto: AP/Christophe Petit-Tesson

Der Belgier Wout van Aert hat die siebte Etappe der Tour de France gewonnen. Er profitierte dabei von einem Überraschungsangriff des deutschen Bora-hansgrohe-Rennstalls.

Lavaur - Wout van Aert hat die siebte Etappe der 107. Tour de France gewonnen und dabei von einem frühen Überraschungsangriff des deutschen Bora-hansgrohe-Rennstalls profitiert. Der Belgier vom Team Jumbo Visma siegte am Freitag nach 168 Kilometern von Millau nach Lavaur vor dem Norweger Edvald Boasson Hagen und dem Franzosen Bryan Coquard. Van Aert kam dabei zugute, dass die Top-Sprinter wie Caleb Ewan (Australien) und Sam Bennett (Irland) frühzeitig abgehängt waren, nachdem das Bora-Team durch eine Tempoverschärfung am ersten Berg das Feld auseinandergerissen hatte.

Auf die Spitze der Gesamtwertung hatte das Manöver keinen Einfluss. Der Brite Adam Yates blieb vor dem Top-Favoriten Primoz Roglic (Slowenien) und verteidigte sein Gelbes Trikot erfolgreich. Egan Bernal (Kolumbien) rutschte hinter Guillaume Martin (Frankreich). Der Vorjahresvierte Emanuel Buchmann verlor keine Zeit.

Am Wochenende stehen die beiden Pyrenäen-Etappen auf dem Programm. Zunächst geht es auf der 141 Kilometer langen Etappe von Cazères-sur-Garonne nach Loudenvielle über zwei Berge der ersten sowie einen Anstieg der höchsten Kategorie. Einen Tag später warten dann auf dem Teilstück von Pau nach Laruns weitere fünf Bergwertungen.

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