Zieht ein Gewitter auf, macht sich bei vielen Hunden Angst breit. Foto: dpa

Auch Hunde können Angst vor Blitz und Donner haben. Was kann man bei Gewitter tun? Eine Tierärztin gibt ein paar hilfreiche Tipps.

Stuttgart - Eine typische Situation in den vergangenen Tagen – auch in Stuttgart: es blitzt, grollt und donnert. Ein Sommergewitter entlädt sich. Was für ausgetrocknete Felder, Wiesen und Äcker eine Erfrischung ist, löst etwa bei Hunden nicht selten Angst und Schrecken aus. Jaulend und mit eingezogenem Schwanz verkrümeln sich die Vierbeiner unter dem Sofa oder unter der Kellertreppe. Dörte Röhl, Tierärztin und Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei der Tierschutzorganisation Peta, hat Tipps zusammengestellt, mit denen Tierhalter ihren Hunden Gewitter erleichtern können.

Expertin: Unfallgefahr ist groß

„Wenn Hunde bei Gewitter in Panik geraten, kann das fatale Folgen haben. Denn fühlen sich die Tiere gestresst, ist die Unfallgefahr groß. Ängstliche Hunde müssen daher im Freien unbedingt ausreichend gesichert sein, am besten durch ein Sicherheitsgeschirr und an nicht allzu langer Leine“, empfiehlt Dörte Röhl. „Droht ein Gewitter aufzuziehen, sollten Spaziergänge rechtzeitig vor dem ersten Grollen stattfinden oder auf später verschoben werden. Zuhause müssen die Türen verschlossen sein, damit der Hund nicht flüchten kann. Am besten trainieren Zwei- und Vierbeiner im Vorfeld gemeinsam, damit aus einem ängstlichen ein souveräner Hund wird – auch bei Gewitter.“

Zu den Tipps an die Hundehalter zählen unter anderem: Ruhe austrahlen, den Vierbeiner ablenken oder gemeinsam trainieren.

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