Die Halter des Katers zeigten ihre Dankbarkeit mit einem Geschenkkorb und einer Dankeskarte. Foto: Polizei

Ein Busfahrer entdeckt einen schwer verletzten Kater auf der Straße und ruft die Polizei. Die Beamten bringen das Tier in die Klinik. Tage später werden sie dann überrascht.

Stuttgart - Katzen wird ja bekanntlich nachgesagt, sie hätten sieben Leben – ob das auch auf den Kater Lars aus Stuttgart zutrifft, weiß man nicht, doch dass das Tier Anfang Oktober unbeschreibliches Glück hatte, darüber gibt es keine zwei Meinungen. Ohne einen aufmerksamen Busfahrer, zwei hilfsbereite Polizisten und Ärzte in der Tierklinik Plieningen hätte Lars sein Kontingent an Leben wohl schon restlos aufgebraucht.

Was war passiert?

Ein Busfahrer hatte am 6. Oktober den verletzten Stubentiger auf der Straße entdeckt. „Der Kater blutete stark und miaute schon apathisch“, so ein Sprecher der Stuttgarter Polizei, „da alarmierte der Busfahrer kurzerhand die Polizei“. Als die Polizisten am Fundort ankamen, fackelten sie glücklicherweise nicht lange und brachten das verletzte Tier sofort in die Tierklinik nach Plieningen. Damit war für die Beamten der Einsatz beendet.

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Einige Tage später dann die Überraschung: Die Halter der Katze waren so glücklich und dankbar für die Rettung ihres Katers, dass sie den Polizisten vom Revier 4 in der Balinger Straße einen Besuch abstatteten – im Gepäck hatten sie einen Geschenkkorb, eine bunt bemalte Dankeskarte, auf der die Kinder der Familie den Zeitpunkt der Rettung ihres Katers Lars bildlich verewigten, sowie das Wichtigste: Die Information, dass sich der Vierbeiner wieder auf dem Wege der Besserung befindet.

Und da ein solches Happy End alles andere als alltäglich ist, teilte die Stuttgarter Polizei diese schöne Geschichte mit ihren Followern bei Facebook.

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