Thomas Dreßen freut sich über den Sieg in Garmisch-Partenkirchen. Foto: dpa/Stephan Jansen

Großer Jubel bei Thomas Dreßen: Der 26-Jährige hat die Heimweltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen gewonnen.

Garmisch-Partenkirchen - Der deutsche Skirennläufer Thomas Dreßen hat erstmals in seiner Karriere die Heimweltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Der 26-jährige Mittenwalder raste auf der leicht verkürzten Kandahar-Piste in 1:39,31 Minuten mit der Startnummer 1 zum Sieg und triumphierte damit in Garmisch als erster Deutscher seit Markus Wasmeier vor 28 Jahren.

Dreßen ließ bei Kaiserwetter in einer knappen Entscheidung den Norweger Aleksander Aamodt Kilde (+0,16 Sekunden) und den Franzosen Johan Clarey (+0,17) hinter sich. Für den besten deutschen Abfahrer, der nach einem Knietotalschaden seine Comebacksaison bestreitet, ist der Erfolg auf seiner Hausstrecke der vierte Weltcupsieg seiner Laufbahn.

„Unglaublich. Er ist der Mann des Tages“

„Ich habe gespürt, dass es schnell ist“, sagte Dreßen nach seinem Rennen im ZDF. Der Kitzbühel-Sieger von 2018 berichtete, er habe nach der Einfahrt in die sogenannte „Hölle“ die Ski einfach laufen lassen. „Ich weiß nicht, wie ich es hätte besser fahren können. Ich habe mir nur gedacht: Egal, was die Haxen mitmachen - knüppeln“, sagte er.

Teamkollege Josef Ferstl (Hammer), der Rang zwölf belegte, meinte über Dreßen: „Unglaublich. Er ist der Mann des Tages, ihm gehört die Zukunft. Er ist eine Bereicherung für unser Team, mega cool.“ Andreas Sander (Ennepetal) als 14., Dominik Schwaiger (Königssee) als 17. und Romed Baumann (Kiefersfelden/19.) sorgten für ein auch mannschaftlich starkes deutsches Ergebnis.

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