Die Staatsgalerie an der Konrad-Adenauer-Straße Foto: dpa

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Bediensteten der Staatsgalerie zu einem einstündigen Warnstreik ausgerufen. Welche Folgen das für Museumsbesucher haben wird, ist noch unklar.

Stuttgart - Auch Besucher der Staatsgalerie bekommen die Folgen der Tarifauseinandersetzungen im Öffentlichen Dienst vermutlich zu spüren. Für diesen Mittwoch, 20. Februar, hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre in dem Museum beschäftigten Mitglieder von 10 bis 11 Uhr zu einem Warnstreik aufgerufen. „Wir gehen davon aus, dass das bei der dünnen Personaldecke des Hauses Folgen haben wird“, sagt Gewerkschaftssekretär Oliver Kluge.

Viele Bedienstete schaffen für Fremdfirmen

Wie sich der Streik genau auf den Ablauf des Landesbetriebs auswirken wird und ob die Ausstellungsräume deshalb erst eine Stunde später als üblich für das Publikum zugänglich sein werden, war von der Staatsgalerie bis Redaktionsschluss nicht zu erfahren. Viele Bedienstete des Kunstmuseums sind bei Fremd­firmen beschäftigt und werden demzufolge dem Streikaufruf von Verdi kaum ­folgen. Regulär ist das Haus an der Konrad-Adenauer-Straße mittwochs von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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