Take That wiedervereint: Klicken Sie sich durch Bilder aus der guten alten Boygroup-Zeit Foto: Hamish Brown

15 Jahre haben sich Take That für die Reunion Zeit gelassen – Jetzt haben sie’s eilig.

Stuttgart - Von euphorischen Streichern und einem stumpfen Discobeat begleitet geben sich Robbie Williams, Gary Barlow und Co. bedeutsam, erinnern sich daran, dass sie einst Steinzeitmenschen waren, singen davon, wie es ist, im Regen zu tanzen, und versprechen uns, dass wir sie dort treffen können, wo die hellen Lichter leuchten. Erst reden sie jahrelang nicht miteinander, lassen sich viel Zeit bis zur Wiedervereinigung - und auf einmal haben es Take That ganz, ganz eilig.

Zu fünft beim Rudern

Eigentlich sollte die Single "The Flood", die genauso klingt, wie sich Take That vor ihrer Auflösung anhörten, erst am 12. November, eine Woche vorm Take-That-Reunion-Album "Progress" erscheinen. Dass die Plattenfirma Universal die Single nun bereits am Freitag online veröffentlicht hat, könnte damit zu tun haben, dass sie Robbie Williams' Plattenfirma Emi das Geschäft vermiesen und klarmachen will: Das bei Emi erschienene Schnulzenduett "Shame", bei dem sich Williams und Gary Barlow verbrüdern und anschmachten, ist bloß ein Vorgeschmack auf die tatsächliche Reunion von Take That. Universal begründet das Vorziehen der Release selbst aber damit, dass die Nachfrage der Fans so groß war, dass man nicht länger warten konnte. Schließlich läuft der Song schon seit Tagen im Radio.

Bisher hatte man allerdings nicht allzu sehr auf die Fans gehört, die schon seit 1995, nachdem Williams bei Take That ausgestiegen war, auf eine Wiedervereinigung der Band in ihrer ursprünglichen Besetzung gehofft hatten. 1996 hatte sich auch der Rest der Band getrennt und 2005 zunächst ohne Williams ein Comeback gestartet.

Take That und Robbie Williams haben insgesamt bisher 80 Millionen Alben verkauft und spielten vor 14,5 Millionen Menschen. Das Video zu "The Flood" zeigt die Band, wie sie zu fünft um die Wette rudert.

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