Sportdirektor Sven Mislintat Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn

Nachdem sich der FC Bayern von Trainer Niko Kovac getrennt hat, kritisiert VfB-Sportdirektor Sven Mislintat das aktuelle Geschäft im Fußball.

Stuttgart - Sportdirektor Sven Mislintat vom VfB Stuttgart hat angesichts der Trennung des FC Bayern von Trainer Niko Kovac das Vorgehen im Fußball-Geschäft kritisiert. „Ich finde, dass das wieder mal zeigt, wie wahnsinnig schnelllebig der Fußball wird“, sagte der 46-Jährige vom schwäbischen Fußball-Zweitligisten am Montag.

Er erinnerte an das 7:2 der Münchner in der Champions League bei Tottenham Hotspur am 1. Oktober. „Vier Wochen später ist das alles nur Makulatur. Das ist schon knallhart. Die Gründe liegen sicher nicht nur bei Niko.“

Dass sich der FC Bayern einen Tag nach dem 1:5 bei Eintracht Frankfurt von Kovac trennte, habe ihn überrascht. „Ich hätte nie gedacht, dass das vor der Länderspielpause stattfindet“, sagte Mislintat. „Ich kann nur sagen, dass ich Niko unheimlich schätze, für das, was er geleistet hat. Ich glaube, dass er ein erfrischend ehrlicher Typ ist, gerade heraus, direkt.“

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