Zimmermann Tino Pietrobelli beim Richtspruch Foto: Lg/Kovalenko

Bis zum Richtfest am Dienstag waren über 500 Helferinnen und Helfer mit dem Aufbau beschäftigt. Das könnte es auch mal in Dresden geben.

„Auf das Weindorf kann Stuttgart wirklich stolz sein“, sagt Vereinsvorsitzender Werner Koch von Pro Stuttgart, dem Veranstalter des Weindorfs. Mehr als 500 Helferinnen und Helfer aus unterschiedlichen Firmen seien seit Samstag beteiligt gewesen. Schließlich mussten die Lauben der 28 Wirte erst aufgebaut werden und der Abnahme durch die Behörden standhalten. Beim traditionellen Richtfest am Dienstag dankte Koch den Beteiligten dafür, dass es in den 39 Jahren zu keinen größeren Unfällen gekommen sei.

Während des Betriebs habe es ebenfalls keine Vorfälle gegeben. „Das Weindorf ist schon immer ein friedliches, gemütliches Fest“, sagt auch Wirtin Helli Schmieg, die bereits 57 Weindörfer als Wirtin miterlebt hat. Unter anderem in Hamburg, wo die Veranstaltung dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feierte. In der Zukunft kann sich Werner Koch ein Weindorf in Dresden vorstellen. „Dort leben nämlich viele Schwaben“, sagt er. Bis es allerdings soweit ist, wird es noch eine ganze Weile dauern. Im nächsten Jahr kann man auf jeden Fall das 40-jährige Jubiläum in der schwäbischen Großstadt zwischen Wald und Reben feiern.

Für Axel Grau, Geschäftsführer von Pro Stuttgart, spricht vor allem das gemischte Publikum für den Erfolg des Festes. „Hier kann man wirklich jeden treffen – sogar Prominente aus Sport, Wirtschaft und Politik“, sagt er. Alle sitzen dann abends in den Lauben und müssen zusammenrücken. „Auch wenn das der Schwabe nicht gerne macht. Zum Weindorf gehört das einfach dazu“, meint Koch.

Weitere Informationen unter:

www.stuttgarter-weindorf.de

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