Der Stuttgarter Opernintendant Viktor Schoner will eine offensiv europäische Perspektive für sein Haus. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Vor der Premiere von Hans Werner Henzes „Der Prinz von Homburg“ ging im Stuttgarter Opernhaus der Blick nach vorn. Schon jetzt stellt Intendant Viktor Schoner seine Pläne für die nächste Saison vor.

Stuttgart - Wenn sich Nachgeborene an uns erinnern: Welches Bild sollen sie dann von uns haben? Vor der Premiere von Hans Werner Henzes Oper „Der Prinz von Homburg“ hat das Team der Staatsoper Stuttgart rund um den Intendanten Viktor Schoner und den Generalmusikdirektor Cornelius Meister am Sonntagnachmittag die Premieren der kommenden Spielzeit vorgestellt. „Mit einer offensiv europäischen Perspektive“, so Schoner, wolle man sich 2019/20 der Zukunft nähern, und zwar „aus der Geschichte und aus den Geschichten heraus“.

Matthias Klink geht auf „Winterreise“

Konkret: Neu produziert werden Giuseppe Verdis „Don Carlo“ (27. Oktober; musikalische Leitung: Cornelius Meister, Inszenierung: Lotte de Beer), Mozarts „Figaro“ (1. Dezember; Roland Kluttig, Christiane Pohle), „Boris“, eine Kombination von Mussorgskys „Boris Godunow“ (in der Urfassung) und einer Uraufführung von Sergej Newski (2. Februar; Titus Engel, Paul-Georg Dittrich), Vivaldis Oratorium „Juditha triumphans“ (22. März; Stefano Montanari, Silvia Costa) sowie ein Doppelabend mit Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“ und Salvatore Sciarrinos „Luci mie traditrici“ (28. Juni; Cornelius Meister, Barbara Frey). Hinzu kommt als kleinere Produktion eine szenische Version von Hans Zenders Bearbeitung der „Winterreise“ mit Matthias Klink (1. März; Stefan Schreiber, Aernout Mik).

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