Wen schicken die Stuttgarter Sozialdemokraten ins Rennen? Foto: dpa

Im Gespräch waren zuletzt drei Politiker – Kuhn und Turner am 11. Mai auf dem Podium in der Liederhalle.

Stuttgart - Die Stuttgarter Sozialdemokraten wollen ihre Kandidatin für die OB-Wahl an diesem Freitag vorstellen. Die Findungskommission mit dem Kreisvorsitzenden Dejan Perc und Roswitha Blind, der Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktion, ruft am Vorabend die Vertreter der 27 Ortsvereine und die SPD-Stadträte zusammen. „Wir gehen davon aus, dass die Kandidatin auch da ist“, sagt der Cannstatter Ortsvereins-Vorsitzende Frank Gloël. Dass die Parteibasis in den letzten Wochen „etwas ungeduldig“ geworden sei, könne er nachvollziehen, so Gloël. Die Grünen hätten mit Fritz Kuhn, die CDU mit Sebastian Turner, der sich gegen Andreas Renner durchsetzen konnte, die öffentliche Debatte beherrscht. „Wir hoffen jetzt auf einen kraftvollen Auftritt, es ist noch nicht zu spät“, sagt Gloël.

Im Gespräch waren in der SPD zuletzt die parteilose OB Ursula Keck (Kornwestheim), die Nürtinger Beigeordnete Claudia Grau und Verena Göppert, Beigeordnete beim Städtetag in Berlin. Alle drei sagen, es habe keinen Kontakt mit der SPD gegeben, sie dächten nicht an eine Kandidatur.

Die OB-Kandidaten werden ihre Vorstellungen in den nächsten Monaten auf öffentlichen Podien vertreten. Am Sonntag, 29. April, diskutiert Schauspielintendant Hasko Weber um 11 Uhr im Schauspielhaus (8 Euro Eintritt) mit Fritz Kuhn und Regisseur Volker Lösch über das Thema Protestbewegungen. Am Freitag, 11. Mai, fühlt das Forum Region Stuttgart um 18.30 Uhr in der Liederhalle Kuhn und Turner auf den Zahn. Voranmeldung unter ­info@forum-region-stuttgart.de ist nötig.

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