Stuttgarts OB Fritz Kuhn ist stellvertretender Aufsichtsratschef der IBA GmbH. Foto: Lichtgut/Oliver Willikonsky

In zehn Jahren soll in Stuttgart und der Region eine internationale Bauausstellung stattfinden. Am Dienstag wurde die IBA GmbH gegründet und die ersten Personalentscheidungen getroffen. Die wichtigste steht aber noch aus.

Stuttgart - Mit der notariellen Beurkundung des Gesellschaftervertrags und den ersten Sitzungen des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung hat die IBA-GmbH am Dienstag ihre Arbeit aufgenommen. Die Gesellschaft, die die Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart vorbereitet, wird zunächst vom Gründungsgeschäftsführer Holger Haas geleitet, der bei der regionalen Wirtschaftsfördergesellschaft WRS die IBA-Vorarbeiten verantwortet hat. Regionalpräsidenten Thomas Bopp (CDU) ist zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt worden, sein Stellvertreter ist der Stuttgarter OB Fritz Kuhn (Grüne). Der Rathauschef der Landeshauptstadt und ein Vertreter der Region wechseln sich im zweijährigen Turnus im Vorsitz und der Stellvertretung ab.

Intendant gesucht

Der Aufsichtsrat brachte auch Suche nach einer Intendanz für die IBA auf den Weg, die möglichst rasch besetzt werden soll. Gedacht ist an eine „international vernetzte Persönlichkeit mit einer breiten interdisziplinären Expertise“, heißt es.

Am Montag hatte der regionale Wirtschaftsausschuss beschlossen, dass der Verband Region Stuttgart über den eigenen Etat und über die WRS der IBA GmbH jährlich 800 000 Euro zur Verfügung stellt. Ebenfalls 800 000 Euro kommen von der Stadt Stuttgart. Die beiden weiteren Gesellschafter Architektenkammer Baden-Württemberg und Universität Stuttgart beteiligen sich mit je 89 000 Euro. Für das Jahr 2018 übernimmt der Regionalverband nochmals 167 000 Euro, die über die WRS für zahlreiche IBA-Begleitveranstaltungen ausbezahlt werden.

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