Die Stuttgarter Kommissare Lannert (Richy Müller, li.) und Bootz (Felix Klare) verhören Pflegerin Anne Werner (Katharina Marie Schubert). Foto: SWR/Maor Waisburd

Im Netz wird rege über den Stuttgarter „Tatort“ „Anne und der Tod“ diskutiert. Besonders zu schaffen machte einigen Zuschauern der schwäbische Dialekt der Darsteller.

Stuttgart - Zwei Senioren kommen ums Leben, nachdem Altenpflegerin Anne Werner (Katharina Marie Schubert) bei ihnen zu Besuch war. Die Stuttgarter Kommissare Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) kamen der Verdächtigen im gestrigen „Tatort“ durch Verhöre auf die Spur und entdeckten ein Geheimnis, dass sie selbst bis zum Schluss nicht zugeben wollte: Sie prostituierte sich für die Senioren.

Lesen Sie hier den neuen „Tatort“ im Schnellcheck.

Der neueste „Tatort“ thematisierte die Arbeitswelt von Pflegekräften und die Schwierigkeiten einer alleinerziehenden Mutter. Im Internet wurde die Stuttgart-Episode des „Tatorts“ intensiv diskutiert.

Viele waren begeistert von der Folge und lobten auch die Aufbereitung mit zahlreichen Rückblenden.

Einigen Zuschauer ging der Krimi sogar richtig nahe.

Oft wurde auch die Hauptdarstellerin Katharina Marie Schubert gelobt, die die Altenpflegerin Anne Werner verkörperte.

Manchen Zuschauern fehlte allerdings die Action in dem eher ruhig gehaltenen „Tatort“.

Für Stuttgarter war der Dialekt der Darsteller wohl kein Problem, doch einigen Fans bereiteten die teils schwäbischen Dialoge Schwierigkeiten.

Die Kritik am Einsatz von Dialekt kam nicht zum ersten Mal. Aus Sicht dieser Twitter-Nutzerin wohl ein klarer Fall von „Wie man es macht, ist es verkehrt“.

Auch einige Altenpfleger meldeten sich per Twitter zu Wort. Diese Nutzerin war schockiert von der Handlung des „Tatorts“ und fürchtete um das Ansehen ihres Berufs.

Für andere Nutzer war die Thematik dahingegen ein willkommener Denkanstoß.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: