Das Marienplatzfest: Gute Stimmung im Stuttgarter Süden. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Das Marienplatzfest gehört zum Pflichtprogramm zahlreicher Stuttgarter. Initiator Bocka setzt in diesem Jahr auf sein bewährtes Konzept.

Stuttgart - Die Festsaison hat den Kessel an diesem Wochenende fest im Griff: Bohnenviertelfest, Festival der Kulturen, Jazz Open und zahlreiche andere Konzerte wie Schmutzki und die Toten Hosen machen dem Marienplatzfest Konkurrenz. Sorgen muss sich Initiator Reiner Bocka vom Café Galao aber dennoch keine machen: Am Donnerstagabend war sein Fest im Stuttgarter Süden mehr als gut besucht, glücklich diejenigen, die ihr Getränk auf den Palettentürmen, in Liegestuhl oder Hängematte genießen konnten.

Bocka setzt in diesem Jahr wieder auf sein bewährtes Konzept aus handgemachter internationaler Musik und alternativen Essensständen. Viel Veganes wird über die Theken der Foodtrucks gereicht, aber auch benachbarte Restaurants wie das Madagaskar haben wieder ihren Stand unter den bunten Luftballons auf dem Marienplatz aufgebaut.

Ausgelassene Stimmung

Am Freitagabend hat es zwar etwas länger gedauert, bis der Platz im Stuttgarter Süden gefüllt war, die Stimmung war aber nicht weniger ausgelassen. Das Wochenende wurde mit entspannten arabischen Klängen der Sängerin Mood eingeläutet. Den musikalischen Abschluss des Freitags übernahm die englische Band Future Dub Orchestra, nach Sonnenuntergang leuchtete der Marienplatz passend dazu in kunterbunten Farben.

Am Samstag geht es mit dem Programm weiter, nicht nur mit Musik und Essen, sondern auch mit einer Modenschau des jungen Stuttgarter Designers Roberto De Gagna um 18 Uhr. De Gagna setzt bei seiner Kleidung auf Nachhaltigkeit und kreiert aus Getragenem neue Stücke für seine Kollektion. Der (Familien-) Sonntag startet mit Kaffee und Kuchen ab 11 Uhr.

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