Die Polizei war mit 100 Beamten Einsatz Foto: 7aktuell.de/Jens Pusch

Das Strafverfahren gegen die sogenannten „Stuttgarter Kurden“ ist am Mittwochvormittag vor dem Stuttgarter Landgericht verhandelt worden. Die Polizei war mit rund 100 Beamten vor Ort.

Stuttgart - Am Mittwoch waren vor dem Landgericht Stuttgart rund 100 Polizisten im Einsatz, um die Verhandlung gegen fünf Angeklagte zu sichern. Den vier Männern und einer Frau im Alter von 21 bis 27 Jahren wird vorgeworfen, am 21. April 2016 in Ludwigsburg zwei 25 und 41 Jahre alte Mitglieder der Osmanen auf offener Straße mit Schlag- und Stichwerkzeugen angegriffen zu haben.

„Es war schon im Voraus abzusehen, dass es bei dem Prozess zu Problemen kommen könnte“, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Man sei vor allem präventiv vor Ort gewesen. Zwar habe es verbale Beleidigungen gegeben und es sei auch zu einer versuchten Körperverletzung gekommen. Es sei zu zwei vorläufigen Festnahmen gekommen, so der Polizeisprecher. Die beiden Männer sind allerdings wieder auf freiem Fuß, nachdem ihre Personalien aufgenommen worden waren.

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