Das Zeltlager der S21-Gegner im Schlossgarten. Foto: Leserfotograf jones (Archivbild)

Kritik an Zeltlager im Stuttgarter Schlossgarten wird größer. Polizei will aber vorerst nicht räumen.

Stuttgart - Das Stuttgart-21-Zeltlager im Stuttgarter Schlossgarten erregt zunehmend Unmut. Passanten fühlen sich von den rund 60 Bewohnern ihres Parks beraubt.

Die Dauercamper, unter denen viele Obdachlose sind, sehen sich als Teil der Protestbewegung gegen Stuttgart 21. Die Stuttgarter CDU spricht von „untragbaren Zuständen“, das zuständige Landesministerium von einer „besonderen Situation“. Christdemokratische Ratsmitglieder wollten sich am Donnerstag ein Bild von der Situation machen.

"Das ist komplett deren Sache“

Die Bürgerinitiative der Parkschützer geht mittlerweile auf Distanz zu dem Campern. „Das ist komplett deren Sache“, sagt der Sprecher der Parkschützer, Matthias von Herrmann. Die Polizei will vorerst nicht räumen - und so wird das Zeltlager wohl auf unbestimmte Zeit bleiben. Es war im Sommer vergangenen Jahres entstanden, um gegen Baumfällungen für das Bahnprojekt Stuttgart 21 zu protestieren.

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