Das Kommunikationsbüro der Deutschen Bahn Foto: Leif Piechowski

Das Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt Stuttgart 21 beklagt, dass „zum wiederholten Mal Gegner des Projekts gefälschte Flugblätter im Stuttgarter Stadtgebiet ausgelegt“ hätten.

Stuttgart - Das Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt Stuttgart 21 beklagt, dass „zum wiederholten Mal Gegner des Projekts gefälschte Flugblätter im Stuttgarter Stadtgebiet ausgelegt“ hätten. Sie seien im Layout der Deutschen Bahn gestaltet und enthielten die Namen des Projektsprechers Wolfgang Dietrich sowie der Bürgerbeauftragten der Stadt Stuttgart. Es werde darin fälschlicherweise behauptet, der Bau von Tunnelröhren im Stadtbezirk Untertürkheim gefährde den Badebetrieb in Insel- und Stadtbad, den Schulbetrieb im Wirtemberg-Gymnasium sowie die Standsicherheit von Häusern in der Lindenschulsiedlung.

Die Bahn hat Strafantrag gestellt

Dietrich entgegnet, diese Behauptungen seien falsch. „Das Schüren von Ängsten ist absolut geschmacklos“, so der Projektsprecher. Es sei „unfassbar, wie die Gegner mit diesen perfiden Aktionen nicht nur dem Ruf des Projekts und der Region, sondern auch dem von Wirtschaftsbetrieben und Lehranstalten schaden“. Die Bahn hat Strafantrag gestellt und bittet die Bürger, beim Auftauchen solch gefälschter Flugblätter die Polizei zu verständigen.

Erst vor wenigen Tagen waren im Stadtgebiet bereits gefälschte Flugblätter aufgetaucht, die den jetzt verteilten sehr ähnelten. Auch sie trugen Dietrichs Namen und waren im Layout der Bahn gestaltet. Auf ihnen wurde behauptet, der Bau von Tunnelröhren für Stuttgart 21 störe die Totenruhe auf dem Friedhof Gablenberg und könne die dortige Kirche beschädigen. Nachdem es bereits zuvor einen ähnlichen Fall gegeben hatte, spricht das Kommunikationsbüro von inzwischen drei gefälschten Flugblättern.

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