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Champions League oder Europa-Liga? Wie viel Geld hat der VfB für seine Stürmersuche? Finanzvorstand Ulrich Ruf steht rede und Antwort.

Stuttgart - Champions League oder Europa-Liga? Wie viel Geld hat der VfB Stuttgart für seine Suche nach einem neuen, durchschlagskräftigen Stürmer? "Ich kann jetzt nicht sagen: Wir können zehn Millionen Euro ausgeben, fünf Millionen oder gar nichts", sagt Finanzvorstand Ulrich Ruf.

Herr Ruf, wie groß ist denn der finanzielle Unterschied zwischen den beiden Wettbewerben? In der Europa-Liga kann man mit rund 1,5 Millionen Euro an Einnahmen rechnen, in der Champions League sind es zwischen fünf und sechs Millionen.

Damit können Sie einen neuen Stürmer finanzieren, zumindest zu einem großen Teil. Wir machen uns in dieser Richtung ständig Gedanken. Wir wissen alle, dass uns im Angriff zurzeit ein Stück Durchschlagskraft fehlt. Ich kann jetzt aber nicht sagen: Wir können zehn Millionen Euro ausgeben, fünf Millionen oder vielleicht gar nichts.

Kann sich der VfB einen neuen Stürmer nur leisten, wenn er in der Königsklasse bleibt? Ich kann ja zurzeit nicht abschätzen, wie hoch die Ablöse oder eine Leihgebühr wäre, die wir aufwenden müssten. Wir sind am Markt und halten uns alle Optionen offen.

Muss der VfB erst Spieler verkaufen? Unser Kader ist 27, 28 Mann groß, einige Spieler sind unzufrieden, weil sie nicht wie gewünscht zum Zuge kommen. Wenn da finanzielle Freiräume entstehen, tun wir uns natürlich leichter. Es kann ja auch sein, dass wir von heute auf morgen ein Angebot für einen Spieler erhalten, an dessen Verkauf man heute gar nicht denkt.

Wie groß ist Ihre Sorge, wenn Sie auf die aktuelle Bundesliga-Tabelle blicken? Wir brauchen so schnell wie möglich Ergebnisse und Erfolgserlebnisse. Der VfB muss erste Liga spielen, das ist selbstredend, an etwas anderes mag ich gar nicht denken.

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