In allen untersuchten Männerbärten fanden die Schweizer Wissenschaftler eine hohe Keimbelastung. Foto: Glomex

Eine neue Studie zur Bart-Hygiene bei Männern bringt ein unappetitliches Ergebnis zutage. Wissenschaftlern aus der Schweiz zufolge sind Hundefelle meist sauberer als Männerbärte.

Zürich - Bärte sind oft mehr als nur bloße Gesichtsbehaarung. Für viele sind sie Statussymbole, sie werden gekämmt, getrimmt oder mit speziellen Pflegemitteln behandelt. Doch auch wenn die Haarpracht gut aussieht, kann der Schein trügen: Schweizer Forscher der Privatklinikgruppe Hirslanden haben in einer Untersuchung festgestellt, dass Männerbärte mehr Keime in sich tragen als Hundefell.

Die Wissenschaftler untersuchten dazu Bärte von Männern im Alter von 18 bis 76 Jahren und nahmen Fellproben von 30 Hunden. Dabei stellten sie fest, dass alle 18 Männerbärte mit Keimen belastet waren und bei sieben sogar gesundheitsbedrohliche Mikroben leben würden.

Dagegen war die Keimbelastung nur bei Dreiviertel der untersuchten Hunde ähnlich hoch. Daraus könne man schließen, dass „Hunde deutlich hygienischer sind als Männer, die einen vollen Bart tragen“, sagte Prof. Dr. med. Andreas Gutzeit, der die Untersuchung leitete.

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