Mit Stieren ist nicht zu spaßen. In Pamplona fand in den vergangenen Tagen die jährliche Stierhatz statt. Sieben Menschen wurden dabei von Bullen verletzt. Foto: EFE

Jedes Jahr im Juli treiben hunderte Schaulustige Stiere durch Pamplona. Die umstrittene Stierhatz hat auch am letzten Tag wieder Opfer gefordert. Sieben Menschen landen im Krankenhaus. 48 Bullen finden am Ende der Festwoche in der Arena ihren Tod.

Jedes Jahr im Juli treiben hunderte Schaulustige Stiere durch Pamplona. Die umstrittene Stierhatz hat auch am letzten Tag wieder Opfer gefordert. Sieben Menschen landen im Krankenhaus. 48 Bullen finden am Ende der Festwoche in der Arena ihren Tod.

Pamplona -  Das jährliche San-Fermín-Fest mit seiner berühmten Stierhatz durch die Straßen der spanischen Stadt geht mit dem Tod von 48 Tieren zu Ende. Die umstrittene Veranstaltung fand in diesem Jahr vom 7. bis zum 14. Juli statt. Am letzten Tag hat ein Bulle erneut zwei Personen aufgespießt. Zudem mussten fünf weitere Läufer ins Krankenhaus gebracht werden. Bereits am Mittwoch und Donnerstag wurden jeweils zwei Teilnehmer von Stieren erwischt.

Der traditionelle Abschluss und Höhepunkt des neun Tage langen Festivals bildete der Montagmorgen mit seinem Stierlauf von der Altstadt bis in die Arena. Sechs Bullen wurden von hunderten Zuschauern durch die Straßen und Gassen von Pamplona getrieben. Eines der Tiere verlor bei der Hetzjagd unter Stress die Orientierung und schleuderte drei Zuschauer gegen Wände und Absperrungen. Anschließend spießte das Tier zwei Personen mit seinen Hörnern auf. Die Tiere werden am Ende des Tages in der Arena von Pamplona getötet.

Seit der ersten offiziellen Aufzeichnung 1924 sind bei der Stierhatz in Nordspanien 15 Menschen gestorben. Durch den Schriftsteller Ernest Hemingway wurde das Stierrennen weltberühmt. Er verewigte das San-Fermín-Festival in seinem Roman "Fiesta".

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: