Die Beschuldigte im Fall des Familiendramas von Steinheim an der Murr schweigt sich zu ihrem Motiv weiter aus. Foto: dpa/Symbolbild

Eine 67-Jährige soll am 7. Februar in Steinheim an der Murr im Kreis Ludwigsburg ihren Mann getötet und ihren Sohn schwer haben. Mittlerweile wurde der 43-Jährige aus dem Krankenhaus entlassen.

Eine 67-Jährige soll am 7. Februar in Steinheim an der Murr im Kreis Ludwigsburg ihren Mann getötet und ihren Sohn schwer verletzt haben. Mittlerweile wurde der 43-Jährige aus dem Krankenhaus entlassen. Die Frau äußert sich bis heute nicht zu dem Tatvorwurf.

Steinheim an der Murr - Der 43-Jährige, der am Abend des 7. Februar in Steinheim an der Murr (Kreis Ludwigsburg) von seiner Mutter mit einem Fliesenschneider schwer verletzt worden sein soll, ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Seine 67-jährige Mutter soll mit dem Fliesenschneider ihren 71-jährigen Ehemann umgebracht und anschließend versucht haben, auch ihren Sohn zu töten. Die Frau macht zu dem Tatvorwurf immer noch keine Angaben.

Wie die Polizei jetzt berichtet, wurde die Tatverdächtige, die sich im Anschluss an die Tat selbst schwer verletzte, in ein Vollzugskrankenhaus eingewiesen. Ersten vorläufigen Untersuchungen zufolge könne derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass eine psychische Erkrankung die Tatursache war.

Deshalb sei die Frau zwischenzeitlich in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht, wo Ärzte nun klären sollen, ob die 67-Jährige schuldfähig ist.

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