In Deutschland gibt es mehr als sechs Millionen Stammzellenspender. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

In Deutschland ist die Zahl der registrierten Stammzellenspender erstmals über sechs Millionen geklettert. Weltweit sind 25 Millionen Menschen in den Blutstammzellregistern gemeldet.

Ulm/Tübingen - Die Zahl der registrierten Stammzellenspender in Deutschland liegt erstmals über sechs Millionen. Das teilte das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) am Donnerstag in Ulm mit. Im Vergleich zu anderen Ländern seien die Deutschen zudem die motiviertesten Spender - gemessen an der tatsächlich vermittelten Zahl für Transplantationen bei Blutkrebs-Patienten. Weltweit sind 25 Millionen Menschen in den Blutstammzellregistern gemeldet.

In Deutschland sind für das Werben, Registrieren und Typisieren neuer Spender 27 Spenderdateien zuständig, darunter als größte die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) in Tübingen. Das ZKRD startet und koordiniert die Suche nach Blutstammzellspendern. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) starben allein im Jahr 2010 rund 3940 Männer und 3300 Frauen an Leukämie. Für das Jahr 2014 rechnet das Institut mit mehr als 12 000 Neuerkrankungen.

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