Britta Steffen zeigt Umweltbewusstsein. Foto:  

Neben Siegen und Niederlagen gibt es in der Welt des Sports auch reichlich Absurdes, Seltsames und Lustiges. Daher kürt unsere Sportredaktion mit einem Augenzwinkern täglich die Sportsfreundin oder den Sportsfreund des Tages. Heute: Ex-Schwimmerin Britta Steffen.

Stuttgart - Plogging ist ein schwedischer Fitnesstrend, der mittlerweile auch Deutschland erreicht hat: Während des Joggens sammeln die Sportler Müll von den Straßen auf und entsorgen ihn danach – sie tun also nicht nur etwas für sich, sondern auch etwas für die Umwelt. Das wäre vielleicht auch etwas für die Ex-Schwimmerin Britta Steffen, die sich jetzt entschlossen hat, aus Nachhaltigkeitsgründen künftig komplett aufs Fliegen verzichten – und damit auch auf gutes Geld. Denn für als TV-Expertin für Olympische Spiele oder Weltmeisterschaften in Übersee kommt die Olympiasiegerin von 2008 damit ja nicht mehr infrage.

Zum Wohle des Planeten

„Mir geht es grundsätzlich um das Wohl des Planeten und nicht darum, dass ich mir ein möglichst schönes Leben mache“, sagte die 35-jährige Berlinerin, die Mutter eines ein Jahre alten Kindes ist: „Die Flüge, die ich während meiner aktiven Karriere und als Rednerin gemacht habe, reichen für drei Leben. Ich möchte es jetzt einfach nicht mehr.“ Schon länger ist sie vom Auto aufs Fahrrad sowie öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen. Von Fernreisen sieht sie künftig ab, für Reisen in Europa wird sie fortan in die Bahn steigen. Ganz überraschend ist das alles nicht: Denn Britta Steffen ist nicht nur Ex-Schwimmstar, sondern auch studierte Wirtschaftsingenieurin im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit.

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