Zwei Dauerläufer im Zweikampf: Bremens Maximilian Eggestein (re.) und Santiago Ascacibar vom VfB Stuttgart. Foto: Baumann

Maximilian Eggestein von Werder Bremen ist eine der heißesten Aktien im deutschen Fußball – aber abseits des Rasens total normal. Deshalb ist er heute unser Sportsfreund des Tages.

Bremen - Wer in einer Saison in der Fußball-Bundesliga 409,2 Kilometer läuft, kann nicht nur von sich behaupten, dass er an der Spitze dieser Statistik liegt. Er kann sich auch mal was Leckeres gönnen. Zum Beispiel beim Griechen. Oder was Mediterranes. Macht Maximilian Eggestein auch. Und belässt es dabei. Eine schnelle Luxuskarosse? Braucht er nicht. Eine Online-Plattform zur Selbstdarstellung? Will er nicht. Die eine oder andere Poker-Nacht? Ist nichts für ihn.

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Der Mittelfeldspieler von Werder Bremen ist zwar eine der heißesten Aktien im deutschen Fußball, sein Marktwert wird auf 30 Millionen Euro geschätzt – der 22-Jährige aber ist vor allem eines: total normal. Und das ist in einer völlig überdrehten Branche ein Kompliment. Denn normal heißt ja nicht langweilig. Und eine graue Maus will Eggestein sowieso nicht sein. Vor allem sportlich nicht. „Wir wollen nicht damit zufrieden sein, in der Grauzone der Tabelle zu landen“, formuliert er das Werder-Ziel für diese Saison.

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Ob die Bremer wirklich vorankommen, liegt auch an Maxi Eggestein – und ob er zumindest auf dem Rasen die Rolle des Lautsprechers übernehmen kann. „Auf dem Platz herrscht Wettkampf, dann kann man auch mal etwas dreckiger werden – und das kann ich“, versichert er. Im Gespräch. Nicht auf Instagram.

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