Gabriel Svajda mischt häufig bei City-Marathons mit – aber in Leipzig tat er etwas ganz Besonderes. Foto: Screenshot Instagram

Neben Siegen und Niederlagen gibt es in der Welt des Sports auch reichlich absurdes, seltsames und lustiges. Daher kürt unsere Sportredaktion mit einem Augenzwinkern täglich die Sportsfreundin oder den Sportsfreund des Tages. Heute: Matarhon-Mann Gabriel Svajda, der läuft und einen Antrag stellt.

Stuttgart - Heiratsbrünftige Männer können ganz schön einfallsreich sein. Sie machen ihrer Liebsten im Fußballstadion über die Großleinwand den alles entscheidenden Antrag. Oder ein Flugzeug schreibt mit Rauch die richtigen Worte an den Himmel. Man kann sich auch ein Tattoo stechen lassen, auf dem der feste Wille formuliert ist. Fehlt nur noch, dass man auf der Autobahn einen Stau inszeniert, um seiner Traumfrau mit sanfter Stimme zu gestehen: „Mit dir ist selbst ein Stau ein Vergnügen – bitte heirate mich!“

Gabriel Svajda ist auch ein ideenreicher Verliebter. Er startete beim Leipziger City-Marathon. Nachdem der Slowake nach 2:32:42 Stunden die Linie überquert hatte, ging er auf seine Freundin Jana zu – und aufs lin­ke Knie. Der 35-Jährige offerierte einen Ring und sprach die Worte, die zahllose Ehen auf den Weg gebracht haben. Jana sagte freilich Ja – da spielte es keine Rolle, dass ihr künftiger Ehemann beim Höhepunkt der Leipziger Laufbegeisterten lediglich als Zweiter ins Ziel gekommen war. Derlei Kleinigkeiten spielen in einer glücklichen Ehe schließlich keine Rolle.

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