Donald Trump tut sich schwer, wenn er Kansas City in den zugehörigen Bundesstaat sortieren muss. Foto: dpa/Patrick Semansky

Neben Siegen und Niederlagen gibt es in der Welt des Sports auch reichlich absurdes, seltsames und lustiges. Daher kürt unsere Sportredaktion mit einem Augenzwinkern täglich die Sportsfreundin oder den Sportsfreund des Tages. Heute: US-Präsident Donald Trump, der sich in seinem eigenen Land nicht ganz genau auskennt.

Stuttgart - Dass die Stadt Zürich nicht in der Sächsischen Schweiz zu finden ist, sondern am Ufer des Zürichsees in der Schweizerischen Eidgenossenschaft in den Alpen, das dürfte bekannt sein. Schwieriger wird es beim Ort Deutsch Krone, der nicht in Deutschland liegt, sondern in Polen und der deshalb seit 1945 Walcz heißt. Verzwickt wird es beim Flecken Böhmisch-Rixdorf, gelegen bei Berlin, der 1912 in Neukölln umbenannt wurde. Es kann verwirrend sein, solche irreführenden Städtenamen, das macht manche kirre.

Auch Donald Trump war überfordert bei einer Verortung. Da wollte der US-Präsident den Football spielenden Chiefs aus Kansas City zum Triumph im Super Bowl gratulieren, da schrieb der Staatschef, die Chiefs hätten den großen Staat Kansas hervorragend repräsentiert. Das mag sein; blöd nur, dass die Stadt Kansas City nicht im Bundesstaat Kansas liegt, sondern nebenan in Missouri. Ziemlich misslich, Mister Trump. Ebenso befremdend: Es befindet sich die Stadt Washington an der Ostküste, der Bundesstaat Washington aber an der Westküste. Nur zur Info für polyglotte US-Bürger: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel residiert in Berlin/Germany, nicht in Berlin/Wisconsin. Es ist stets hilfreich, sich in der Welt zurechtzufinden. Andy Möller wollte auf jeden Fall nach Spanien, entweder nach Mailand oder Madrid – gestrandet ist er weder noch, sondern in Dortmund und auf Schalke. Dear Mister President. Erdkunde ist wichtig. Man muss sich auskennen in Geometrie – sonst bewegt man sich im Kreis und kommt nirgendwo hin.

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