Der Kölner Jung: Lukas Podolski Foto: dpa/Henning Kaiser

Neben Siegen und Niederlagen gibt es in der Welt des Sports auch reichlich absurdes, seltsames und lustiges. Daher kürt unsere Sportredaktion mit einem Augenzwinkern täglich die Sportsfreundin oder den Sportsfreund des Tages. Heute: der Fußball-Weltmeister Lukas Podolski.

Stuttgart - Mit Wucht erreicht uns dieser Tage die Nachricht, dass Lukas Podolski dem 1. FC Köln seine Hilfe anbietet. So halten sie nach dem Aufstieg in die Bundesliga die Klasse, denn wenn der Poldi etwas richtig gut kann, dann das: 16 Meter Entfernung, halblinke Position – und dann einfach mal, ohne Blick nach vorne, mit dem linken Huf draufhauen auf die Pille. In vielen Fällen donnert dann bei Poldi das Leder mit 120 Sachen ins lange Eck.

Doch als wir ein bisschen weiterlesen, wird’s tatsächlich wuchtig. Poldi würde den Kölnern gerne als sportlicher Berater zur Verfügung stehen – auch weil er den designierten neuen Vorstand bei seinem Herzensclub aus Kölle ziemlich dufte findet. „Ich kenne Werner Wolf, der macht auf mich einen sehr guten und kompetenten Eindruck. Ich habe für mich noch nicht entschieden, was ich mache. Aber der FC ist mein Verein, und ich will ihm helfen“, sagt Podolski, der auch schon eine Eisdiele eröffnete und an einer Dönerbude beteiligt ist – in Köln.

Gesprochen haben die FC-Köpfe mit dem Poldi noch nicht. Vielleicht grübeln sie noch. Und stellen ihn einfach dahin, wo er hingehört: Auf den Platz. Über links. Und dann: immer feste druff!

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