Ihr erstes Kind bekamen Frauen in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr im Schnitt mit 32 Jahren. Foto: dpa

Der Anteil älterer Mütter in Baden-Württemberg ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Im Jahr 2017 waren es rund ein Viertel der Neugeborenen, die eine Mutter haben, die 35 oder älter ist.

Stuttgart - Immer mehr Neugeborene im Südwesten haben eine Mutter, die 35 oder älter ist. Im Jahr 2017 waren es rund ein Viertel. Das belegen Zahlen, die das Statistische Landesamt am Montag in Stuttgart vorlegte. Der Anteil älterer Mütter sei in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Im Vergleich: Im Jahr 2000 waren nur 17 Prozent der Mütter mindestens 35 Jahre alt (2017: 25,4). Ihr erstes Kind bekamen Frauen in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr im Schnitt mit 32 Jahren. Auch dieses Alter ist deutlich gestiegen - 1980 lag das Durchschnittsalter bei 27 Jahren.

Landesweit gibt es den Statistikern zufolge deutliche Unterschiede. Besonders viele ältere Mütter zählten 2017 Heidelberg und Stuttgart, nämlich fast 32 Prozent. Deutlich geringer war ihr Anteil etwa im Schwarzwald-Baar-Kreis (21,1 Prozent) und in Pforzheim (19,7 Prozent). Ein Grund: Mehr Frauen arbeiten und verschieben das Kinderkriegen auf später. Das trifft laut Statistik vor allem auf Akademikerinnen zu. Wo viele hochqualifizierte Frauen leben, seien die Mütter bei der Geburt tendenziell älter.

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