In Mogadischu (Somalia) ht sich ein Selbstmordanschlag ereignet. Foto: AFP

Bei einem Bombenanschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind am Samstag mehr als 20 Menschen getötet worden. Ein mit Sprengstoff beladener Lkw war vor einem Hotel explodiert.

Mogadischu - Bei der Explosion einer massiven Lastwagenbombe in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind nach Polizeiangaben 20 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 15 Personen seien verletzt worden, sagte der Polizeibeamte Mohamed Hussein am Samstag. Ziel des Anschlags war offenbar ein Hotel an einer belebten Straße im Bezirk Hodan. Laut Hussein hatten Sicherheitskräfte den verdächtigen Lastwagen verfolgt.

Die Polizei teilte mit, Menschen seien in den Trümmern des Safari Hotels gefangen, das bei der Explosion größtenteils zerstört wurde. Das Hotel befindet sich nahe dem somalischen Außenministerium. Am Ort der Detonation waren Schüsse zu hören. Durch die Explosion wurden Fenster nahegelegener Gebäude zerstört. Umgekippte Autos lagen brennend in der Straße.

In Mogadischu gibt es hohe Sicherheitsvorkehrungen. Wer für die Bombe verantwortlich war, blieb zunächst unklar. Die in Somalia operierende Extremistengruppe Al-Shabaab greift häufig Gegenden von Mogadischu mit Bombenanschlägen an. Das US-Militär hat in diesem Jahr Drohnenangriffe gegen die Al-Shabaab verstärkt.

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