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Geschwäbelt wird nicht. Die Hauptrollen in der neuen ZDF-Krimiserie "Soko Stuttgart" werden auf Hochdeutsch verpflichtet. Dennoch soll der neue Krimi aus der Landeshauptstadt viel Lokalkolorit verströmen.

Stuttgart - Geschwäbelt wird nicht. Zumindest die Hauptrollen in der neuen ZDF-Krimiserie "Soko Stuttgart" würden zu Hochdeutsch verpflichtet, das Lokalkolorit werde eher durch die Nebenrollen und natürlich die Schauplätze in die Serie getragen, teilte Produzent Oliver Vogel am Montag in Stuttgart mit. "Die Serie soll ja auch in Hamburg verstanden werden", sagte Vogel am dritten Drehtag im Römerkastell. Die Stuttgarter "Soko" ist die siebte in dem laut ZDF erfolgreichsten deutschen Serienformat, das vor 33 Jahren mit der "Soko 5113" startete. Inzwischen wird unter anderem in Köln, Wismar und Kitzbühel ermittelt.

Als Sendestart werde der Herbst angepeilt, 20 Folgen à 45 Minuten sind zunächst geplant. Produzent Vogel stellte jedoch klar: Wenn es nicht mehr werden, "ist das eine echte Pleite." Er habe vor, "viele Jahre hierzubleiben". Karl Kranzkowski, der den Kripo-Chef Michael Kaiser spielt, sei sogar fest entschlossen, Schwabe zu werden und nach Stuttgart zu ziehen.

Das Sagen in der neuen "Soko Stuttgart" hat die Kriminalhauptkommissarin Martina Seiffert (Astrid M. Fünderich). Den oft ein wenig zu draufgängerischen Kriminalhauptkommissar Joachim "Jo" Stoll spielt Peter Ketnath. Unangepasst - wie er ist - lebt er auf einem Hausboot auf dem Neckar. Ergänzt wird das Soko-Team durch Kriminalkommissarin Anna Badosi (Nina Gnädig) und den Kriminalassistenten Rico Sander (Benjamin Strecker).

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