Schwedens Königin Silvia (vorne) grüßt das Publikum auf der Mainau. Foto: dpa

Königin Silvia aus Schweden verbringt einige Tage in Deutschland. Beim Besuch auf der Insel Mainau am Bodensee gab es nicht nur schöne Fotos, sondern auch ein klares Statement gegen Drogen.

Konstanz - Die Königin von Schweden hat am Dienstag ihren mehrtägigen Besuch in Deutschland begonnen. Silvia bereist den Süden Deutschlands und widmet sich vor allem Projekten für Kinder und Jugendliche. Sie besuchte Konstanz und die Blumeninsel Mainau zu Terminen, die dem 25-jährigen Bestehen der Mentor-Stiftung für Jugendliche gewidmet sind. 

Königin Silvia warnt vor der Legalisierung von Drogen

Königin Silvia sprach sich während ihres Besuchs gegen die Legalisierung von Drogen aus. „Ich möchte Sie bitten, sich bewusst damit auseinanderzusetzen, welche Konsequenzen sich durch die Legalisierung für die Jugend der Welt und ihre Familien ergeben“, sagte die 75-Jährige am Dienstag bei einem Besuch einer Schule in Konstanz. Sie warnte davor, Drogenprobleme zu verharmlosen.

Anlass für ihre kurze Ansprache war ein sogenannter Jugendgipfel zum 25-jährigen Bestehen der Mentor Stiftung, die die Königin mit der Weltgesundheitsorganisation gegründet hatte. Die weltweit tätige Organisation fördert und unterstützt Jugendliche beispielsweise durch Anti-Gewalttrainings.

Im Anschluss war ein Besuch der Königin auf der Mainau geplant. Die Bodensee-Insel ist Sitz der Mentor Stiftung Deutschland. Zum Jubiläumsfest im Schloss der Grafenfamilie Bernadotte wurde am Abend unter anderen Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) erwartet.

Außerdem wird Silvia nach Heidelberg zur Eröffnung des neuen Childhood-Hauses reisen und von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden in der Staatskanzlei empfangen werden.

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