Im Juni wurde der Tower für die „Night of Light“ angestrahlt. Seitdem hat sich nicht mehr allzu viel getan. Foto: Gottfried Stoppel

Dass sich auf der Baustelle des Schwabenlandtowers, früher als Gewa-Tower bekannt, nichts tut, liegt nicht nur an Lieferproblemen. Brancheninsider berichten, der Wohnturm solle weiterverkauft werden.

Fellbach - Die Turbulenzen rund um den Schwabenlandtower in Fellbach hören nicht auf: Der 107 Meter hohe, noch immer nicht fertig gestellte Wohnturm soll nun offenbar wieder verkauft werden. Der aktuelle Eigentümer, die Consus Real Estate, bietet das als Gewa-Tower bekannt gewordene Hochhaus bundesweit zum Kauf an. Dies will der Immobilienbrief Stuttgart von Brancheninsidern erfahren haben.

Statt der ursprünglich im Tower geplanten 66 Luxus-Appartements wollte der Berliner Immobilien-Mogul Christoph Gröner ein Ersatzkonzept mit 194 deutlich kleineren Mietwohnungen verwirklichen. Seine CG-Gruppe war von der Consus Real Estate geschluckt worden. Seit mehreren Monaten hat sich auf der Baustelle des Wohnturms so gut wie nichts mehr getan. Ein riesiger, 140 Meter hoher Kran, der für den September angekündigt war, ist dort nie aufgetaucht. Bislang wurde offiziell immer kommuniziert, der Grund dafür seien Lieferschwierigkeiten bei fehlenden Fassadenelementen.

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