Die Familie Botta in Sindelfingen ist stolz auf den Baum vor ihrem Haus. Foto: Simon Granville

Bürgeraktionen als Ersatz für ausgefallene Weihnachtsmärkte: Die Städte versuchen mit verschiedenen Projekten den Zusammenhalt trotz Corona zu stärken.

Sindelfingen/Herrenberg - Um die Bürger trotz Corona und der damit verbundenen Beschränkungen bei Laune zu halten, haben sich die Städte dieses Jahr so einiges ausgedacht. In Sindelfingen hat die Wirtschaftsförderung in den vergangen Wochen 150 Tannenbäumchen in der Innenstadt aufgestellt. Jeder, der möchte, ist aufgerufen, diese zu schmücken. Familie Botta hat in der Ziegelstraße einen Weihnachtsbaum dekoriert. „Die ganze Familie hat dabei mitgemacht, von uns Großeltern bis zu den Enkeltöchtern“, berichtet stolz das Familienoberhaupt Domenico Botta. Der weihnachtlich geschmückte Baum steht direkt neben der Eisdiele der Familie. Viel Lob haben die Bottas bereits von Passanten erhalten. Etwas traurig ist Botta aber darüber, dass es noch einige ungeschmückte Tannen in der Stadt gibt. „Es wäre schön, wenn noch andere Leute diese verschönern“, sagt er. In Herrenberg gibt es eine ähnliche Aktion. Weil der Weihnachtsmarkt ausfallen muss und es auch kein Weihnachtscafé gibt, sind alle Einwohner eingeladen, sich gegenseitig Adventsgrüße zu schicken, die sie am Christbaum auf dem Marktplatz aufhängen können. (wi) Foto: Simon Granville

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