Demonstranten in Stuttgart setzten ein Zeichen gegen Rassismus. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttg

Der Tod des Afroamerikaners George Floyd bewegt auch die Menschen in Stuttgart und anderen Städten im Südwesten: Tausende gehen am Samstag auf die Straße und demonstrieren gegen Rassismus und Polizeigewalt.

Stuttgart/Mannheim - Mehrere Tausend Menschen haben am Samstag in Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert und an „Silent Demos“ teilgenommen. Anlass ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd, der am 25. Mai in den USA starb, nachdem ihm ein Polizist minutenlang ein Knie auf den Hals gedrückt hatte.

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Mehr Demonstranten als erwartet

Zu den Protesten kamen mehr Menschen als erwartet: So waren in Mannheim (angemeldet: 650) und Stuttgart (angemeldet: 700) jeweils mehrere Tausend Menschen auf den Straßes, in Karlsruhe schätzte die Polizei die Zahl auf rund 500 (angemeldet: 200).

„Rassismus ist auch in Deutschland aktiv“, sagte die Organisatorin der Stuttgarter Demo, Nadia Asiamah. Teil des Protests ist ein acht Minuten und 46 Sekunden langes Schweigen - so lange kniete der Polizist auf dem Hals Floyds.

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