Schüler einer Baden-Württembergischen Grundschule (Symbolbild) Foto: dpa/Marijan Murat

Nach jahrelangem Rückgang sollen die Schülerzahlen für das laufende Schuljahr erstmals wieder steigen. Das Statistische Landesamt kennt auch den Grund dieser Entwicklung.

Stuttgart - Die Schülerzahlen an allgemeinbildenden Schulen in Baden-Württemberg steigen nach dem Abwärtstrend seit mehr als zehn Jahren erstmals wieder an. Laut Vorausrechnungen des Statistischen Landesamts dürfte die Schülerzahl für das laufende Schuljahr 2019/20 knapp über den 1,101 Millionen Schülern im Schuljahr davor liegen.

Bis 2030/31 könnten die Schülerzahlen auf 1,238 Millionen steigen. Das wären zwölf Prozent mehr als im Schuljahr 2018/19. Die Schülerzahlen steigen aufgrund von höheren Geburtenzahlen, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Stuttgart mitteilte.

Der am häufigsten erworbene Abschluss dürfte auch in Zukunft die mittlere Reife bleiben. Es folgt die Hochschulreife, der Hauptschulabschluss und die Fachhochschulreife, die beispielsweise an beruflichen Schulen, Berufskollegs oder Fachschulen erworben werden kann. Die wenigsten Schüler verlassen die Schule ohne Hauptschulabschluss.

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