Neue Technik: So sehen die neuen Displays in den Klassenräumen aus. Foto: Stadtverwaltung

Knapp 200 moderne Geräte hat die Stadtverwaltung angeschafft, auch dank einer üppigen Förderung. Nun kommen interaktive Beamer und „Non-Touch-Displays“ zum Einsatz.

Die Stadtverwaltung stattet Schulen mit neuer Technik aus. Unter anderem kommen künftig interaktive Displays und Beamer im Unterricht zum Einsatz. 198 Geräte hat die Kommune angeschafft. Kostenpunkt: um die 850 000 Euro. 80 Prozent der Summe von Fördergeldern des Digitalpakts Schule abgedeckt.

 

Förderung kommt aus dem Digitalpakt Schulen

Die Schulen hatten in sogenannten Medienentwicklungsplänen gemeldet, was sie benötigen. Auf dieser Grundlage war die Stadt aktiv geworden. Im Detail stehen den Bildungseinrichtungen nun 60 interaktive Beamer, 98 interaktive Displays mit einer Größe von 86 Zoll, 32 sogenannte Non-Touch Displays mit 75 Zoll sowie acht Non-Touch Displays mit 86 Zoll zur Verfügung.

Im Vorfeld wurden verschiedene Ausstattungsvarianten definiert, um unterschiedlichen Anforderungen im Unterricht gerecht zu werden. In den Grundschulen etwa werden Interaktive Touch-Displays mit Tafelflügeln eingesetzt. Gymnasien nutzen Whiteboards mit interaktiven Beamern. Außerdem gibt es Non-Touch-Displays, die hinter den vorhandenen Tafeln montiert werden.

Je nach Örtlichkeit die passende Lösung

Bei der Auswahl wurden auch räumliche Gegebenheiten berücksichtigt. Die Ostertag-Realschule beispielsweise hätte gerne Non-Touch-Displays eingesetzt. Aufgrund der Beschaffenheit der Wände war dies allerdings nicht möglich. Für die Schülerinnen und Schüler stehen jetzt jedoch Interaktive Displays mit Tafelflügeln bereit.

Das Amt für IT und Digitalisierung hat vorab den Markt intensiv sondiert, Ende 2021 folgten Pilotprojekte im realen Unterricht der Leonberger Grundschulen. Leihgeräte kamen zum Einsatz. Ein wichtiger Faktor: Die Geräte, die bereits in den Schulen vorhanden sind, müssen mit der neuen Technik kompatibel sein. „Die Bedienung der neuen Geräte ist für geübte Anwenderinnen und Anwender daher intuitiv und es muss keine zusätzliche Hardware beschafft werden“, schreibt die Stadt.

Freude und Erleichterung bei der Stadtverwaltung

Die europaweite Ausschreibung gab es schließlich im Juli 2023 nach Freigabe des Haushalts. Non-Touch-Displays wurden beispielsweise in der Marie-Curie-Schule zwischen Ende 2023 und Februar 2024 angebracht, ebenso Beamer in den Gymnasien. Zur Montage vor Ort fehlten teilweise noch sogenannte Pylonen. Dieses Problem sollte nach Abnahme durch den Tüv jedoch inzwischen beseitigt sein. Wenn alle Geräte angebracht sind, folgen letzte Ertüchtigungs- und Malerarbeiten.

Bei der Leonberger Stadtverwaltung herrscht Freude und Erleichterung. „Der Prozess ist auch im Kontext von Lieferverzögerungen herausfordernd gewesen“, sagt der Leiter des Amts für IT und Digitalisierung, Mohamed Hegazy. „Und dennoch können die Schülerinnen und Schüler wie Lehrerinnen und Lehrer ab sofort von den Geräten im Unterricht profitieren.“